3. August 2021

Stärkung lokaler und regionsbezogener Wirtschaftskreisläufe

Stärkung lokaler und regionsbezogener Wirtschaftskreisläufe

Das Wachstumsparadigma hat seinen Glanz verloren. Stetig steigender #Konsum und die einseitige Orientierung an den Zuwachsraten des Bruttoinlandsproduktes führen unsere Gesellschaft in eine #Wachstumsfalle. Angesichts des „#Klimawandels“ und der zunehmenden Verknappung zentraler Ressourcen wie dem Erdöl sowie desimplodierenden Finanzkapitalismus gilt es, neue Wohlstandskonzepte zu entwerfen, die nicht auf materiellem Wachstum, steigendem Konsum und weiterem Verbrauch von Ressourcen gründen. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche (Selbst-)Versorgungsstrategien die Stabilität unserer Gesellschaft auf Dauer garantieren können. Ich befasse mich daher mit der Notwendigkeit und den Umrissen einer „#Postwachstumsökonomie“, die auf die Stärkung lokaler und regionsbezogener Wirtschaftskreisläufe setzt und fordere daher einen tiefgreifenden Wandel unseres Konsumstiles, der sich an den Leitsätzen der #Suffizienz und #Subsistenz orientiert (weniger/anders konsumieren und mehr selber machen).

#Gemeinschaftsnutzung, die Verlängerung der Nutzungsdauer von Gütern sowie Eigenproduktion können dabei weiträumige industrielle Wirtschaftsketten ersetzen und neue ökonomische und soziale Qualitäten in Stadt und Land schaffen. Gerade die Gemeinschaftsnutzung durch lokale und regionale Kooperation erhöht die Möglichkeiten der Re-Regionalisierung von Wirtschaftskreisläufen.

In einer endlichen Welt kann es kein unendliches #Wirtschaftswachstum geben. Ich strebe daher die Umwandlung von einer #Konsumgesellschaft zu einer #Bedarfsgesellschaft an. Die verschiedenen Sparten der Flächenbewirtschaftung - #Ackerbau#Viehzucht#Forstwirtschaft#Gartenbau und #Imkerei – tragen zur Pflege der #Kulturlandschaft, der Schaffung regionaler #Arbeitsplätze und zur Versorgung der #Bevölkerung mit hochwertigen #Lebensmitteln in unserer Region bei.

Die #Agrarförderung muss die Leistungen kleinerer und mittlerer #Familienbetriebe berücksichtigen und die #Hofnachfolge vereinfachen. Die Landwirtschaft ist zu entbürokratisieren, um die #Bauern zu entlasten. Um die vielfältigen Agrarstrukturen zu erhalten, müssen Junglandwirte bessergestellt werden, die ihre Agrarflächen selbst bewirtschaften. Ich setze mich dafür ein, den Aufkauf von Flächen durch landwirtschaftsfremde Investoren zu erschweren. Landwirtschaftliche Existenzgründer will ich von der Grunderwerbsteuer befreien lassen.

Ich selbst schätze regionale und saisonale Lebensmittel aus unserer Region, da sie unseren ansässigen Betrieben ein hinreichendes Einkommen, bei zugleich hohen Standards im Tier- und Umweltschutz, garantieren. Die Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung heimischer Betriebe muss gewährleistet sein. Ferner fordere ich kommunale Unterstützung bei Errichtung von #Hofläden und #Verkaufsautomaten.

#Königslutter #Lauingen #Helmstedt #Kommunalwahl2021 #Niedersachsen

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